I. ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL

Das Public Transportation System ist ziemlich gut und – für die USA unüblich – recht zuverlässig. Die Busse verkehren ca. alle 10 - 15 Minuten. Mitunter kann man aber auch einmal 30 oder 45 Minuten auf den Bus warten, wenn dieser im Stau stecken geblieben ist. Bei einer Unterkunft in South Beach bieten die Busse durchaus etwas Flexibilität.

Eine Monatskarte kostet $ 100. Sonst beträgt das Fahrgeld $ 2,25. Plant man einen Umstieg, hat man bei Fahrtantritt für zusätzliche $ 0.50 ein ‘transfer’ zu erwerben. Wer ohne ‘token’ fährt, sollte das Entgelt passend in Form von Dollar-Noten bei sich haben; die Fahrer wechseln kein Geld und weisen Passagiere ohne das passende ‘change’ ab. Eine Alternative hierzu bietet die Easy Card. Diese ist an verschiedenen Stellen in Miami zu erwerben und kann mit einem beliebigen Betrag aufgeladen werden. Dadurch erübrigt sich das Problem das passende Kleingeld parat zu haben. Generell ist den Busfahrern durch Handzeichen mitzuteilen, dass man zusteigen möchte. Für kleinere Strecken innnerhalb von South Beach bietet sich der Shuttle Bus an, welcher entlang der Washington Ave. zwischen 5th und 17th Street pendelt. Der Fahrpreis beträgt hier $ 0.25.

Wer in Brickell / The Roads / Wynwood wohnt, kann kostenlos mit dem Metromover zur Arbeit fahren. Der Metromover ist eine kleine Hochbahn, die ca. alle 5 Minuten fährt und völlig automatisch, also ohne Fahrer, betrieben wird - www.miamidade.gov/transit/metromover.asp. Ihre Benutzung ist aufgrund der vorhanden Klimanalage recht angenehm. Sie fährt von Brickell bis zur Station „Bayfront Park“ in etwa 7 Minuten. Von dort aus sind es noch einmal ca. 5 Minuten zu Fuß zur Kanzlei.

II. MIETWAGEN

Grundsätzlich benötigt man für den täglichen Weg zur Arbeit kein Auto. Der Nahverkehr in Miami ist, wie oben bereits beschrieben, ziemlich gut und die üblichen Parkgebühren i.H.v. 20 Dollar / Tag kann man sich eigentlich sparen.

Um jedoch mal die Umgebung von Miami oder Florida zu erkunden, benötigt man auf jeden Fall ein Auto. Prinzipiell gibt es zwei Wege für die Anmietung: Von Deutschland aus oder vor Ort. Wer nach Miami reist, wird allerdings noch nicht wissen, zu welchen Zeiten er einen Wagen braucht. Die Anmietung von Deutschland aus ist also nur denjenigen zu empfehlen, die für den gesamten Zeitraum des Aufenthaltes auf einen Wagen angewiesen sind. Deutsche Reisebüros und Agenturen (z.B. www.holiday-autos.de) bieten spezielle Tarife für langfristiges Mieten an. Bei der Anmietung in Deutschland gelten dennoch die gleichen Bedingungen und Restriktionen wie in den USA. Außerdem kann man übers Internet auch in Deutschland buchen, was billiger ist. Grundsätzlich muss man mit ca. Euro 200 EUR pro Woche aufwärts rechnen.

Für die kurzfristige Miete sind ALAMO, DOLLAR, SIXT und BUDGET, jeweils mit Vertretung in South Beach und Downtown, zu empfehlen. Hier findet man Wochen-Specials um die $ 150 [exkl. tax, surcharge, insurance]. Erforderlich ist eine Kreditkarte. Mieter unter 25 bezahlen wesentlich mehr für die Versicherung. Anstatt der Kreditkarten-Ermächtigung ist ein Deposit i.H.v. $ 250 zu hinterlegen, Mieter unter 25 bezahlen meist einen Aufschlag.

Zu beachten ist bei der Anmietung auf jeden Fall die sog. ‘mileage’, die km-Begrenzung. Bei Überschreitung wird ein teures km-Entgelt berechnet. Zudem gibt es verschiedene Versicherungspakete. Im Paket ‘basic coverage’ ist nur der eigene Fahrzeugschaden [verschuldensunabhängig] enthalten. Das erweiterte Paket enthält den Personenschaden im eigenen Fahrzeug. Um Probleme zu vermeiden, sollte aber in jedem Fall ‘full coverage’ gewählt werden.

Bleibt noch zu erwähnen, dass auch die kurzfristige (etwa 2-3 Tage vorher) Wagenmiete von den USA aus über das Internet oder durch Anruf (bzw. Fax) bei einem deutschen Reisebüro ohne weiteres möglich ist. Das Reisebüro schickt dann den Fax-Voucher an die angegebene Fax-Nummer. Dieser wird problemlos von den hiesigen Autovermietungen anerkannt. Bei Internet-Buchung erhält man eine Auftragsnummer, die man der entsprechenden Autovermietung vorzulegen hat. Die Bezahlung erfolgt in den meisten Fällen über Kreditkarte manchmal aber auch per Überweisung.

III. NEU- ODER GEBRAUCHTWAGEN

Jeder, der in Erwägung zieht, vor Ort einen Wagen zu kaufen, um diesen zu exportieren oder später wieder zu verkaufen, sei an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt. Die Kanzlei betreute bereits unzählige Fälle, in denen Deutsche beim Autokauf übervorteilt wurden. Garantieleistung ist vielerorts ein Fremdwort, zum Einklagen fehlt gewiss die Zeit und das Geld. Neben der Zulassung und der Versicherung müsste außerdem der Florida Führerschein gemacht werden. Das Risiko ist am geringsten, wenn man sich ein Auto für ca. $ 500 kauft. Bei teureren Autos hat man das Risiko des Weiterverkaufs.

IV. FAHRRAD

Zur Fortbewegung in South Beach ist ein Fahrrad ideal, man sollte aber die tropische Hitze nicht unterschätzen. Soweit eine Möglichkeit zum Ausleihen (sehr teuer) nicht besteht, bleibt nur der Kauf eines Rades, da die Kosten für eine dreimonatige Anmietung die Anschaffungskosten eines Rades übersteigen. In South Beach können gebrauchstaugliche Fahrräder ab ca. $ 150 erworben werden, in größeren Kaufhäusern schon ab $ 99. Inline Skates sind nur zum Sport sinnvoll, weil man die Geschäfte damit nicht betreten darf. Das Skaten am Ocean Drive oder am South Point ist aber durchaus zu empfehlen.

Außerdem hat sich mittlerweile in Miami, vor allem in Miami Beach, das Bike Sharing etabliert. Vom Anbieter Citibike gibt es zahlreiche Stationen, an denen man sein Fahrrad erhalten kann. Die Rückgabe ist an allen Stationen möglich. Citibike bietet verschiedene Tarife an. So kostet eine Monatskarte $ 35, wobei man dabei das Rad jeweils nach einer Stunde an einer Station abgeben muss, bevor man mit diesem oder einem anderen Rad erneut eine Stunde fahren kann.

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