Informationen für Referendare und Praktikanten
(Sie können sich die Informationen hier auch herunterladen.)

Inhaltsverzeichnis:

 1. ALLGEMEINES

                I. Tätigkeitsfeld als Referendar

                                Kanzleiarbeit

                                Gerichtsbesuche

                II. Computer und Internet

                III. Juristische Literatur

 

2. REISEVORBEREITUNG

                I. Visum

                II. Finanzen

                                Allgemeines, Geldwechsel

                                Konten

                                Travellers Cheques

                                EC-, Kreditkarten

                III. Versicherungen

                                Krankenversicherung

                                Reisegepäckversicherung

                                Haftpflichtversicherung

                IV. Bekleidung

 

3. UNTERKUNFT

                I. Allgemeines

                II. Kurzfristiges Wohnen

                                Youth Hostels

                                Hotels

                III. Langfristiges Wohnen

                                Studios

                                Appartments

                                Wohnungssuche

 

4. VERKEHRSMITTEL

                I. Öffentliche Verkehrsmittel

                II. Mietwagen

                III. Neu- und Gebrauchtwagen

 

5. FREIZEITGESTALTUNG

                I. Kontakte

                II. Supermärkte

                III. Shopping Malls

                IV. Bars/Restaurants

                V. Nachtleben

                VI. Sport

                VII. Ausflüge

 

6. Weitere nützliche Informationen

                I. Rechtssystem

                II. Info & Kartenmaterial

                III. Miami Links

                IV. Telefonieren

                V. Wetter, Hurricane Season

                VI. Feiertage

                VII. Sonstiges

7. Verzeichnis der Referndare und Praktikanten

 

Diese Seite ist von Referendaren erstellt und steht nicht unter Aufsicht und Verantwortung der Kanzlei.

1. ALLGEMEINES

Miami ist wirtschaftliche, politische und kulturelle Drehscheibe im Südosten der USA. Als Medienstandort belegt die Region landesweit Platz 5, die Entwicklung zur zentralen Schaltstelle für das Internet ist absehbar. Ziel des vorliegenden Dokumentes ist es, deutschen Praktikanten und Referendaren, die ihre praktische Tätigkeit bei einer der ausbildenden Stellen in Miami absolvieren, hilfreiche Informationen zu vermitteln, um sich so auf den Aufenthalt besser vorbereiten zu können.

Die Kanzlei Baur &Klein, P.A. befindet sich im 21. Stock des New World Tower direkt gegenüber der Bayside in Downtown Miami mit Blick auf den Hafen und das Meer. In der Kanzlei arbeiten insgesamt ca. 13 Personen, es gibt fünf angestellte Anwälte und fünf als freie Mitarbeiter arbeitende Anwälte. Alle relevanten Informationen sind im Internet unter der Präsenz [http://www.worldwidelaw.com/] verfügbar.

Chef der Kanzlei und zugleich Ausbildungsleiter ist Rechtsanwalt Thomas Baur. Herr Baur studierte in Deutschland Jura und ist dort als Rechtsanwalt zugelassen. Nachdem er in den USA den Master of Law erwarb, studierte er auch in Florida Jura und absolvierte das Bar-Exam. Seither ist er in Florida und in Deutschland als Anwalt zugelassen.

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I. TÄTIGKEITSFELD ALS REFERENDAR

Kanzleiarbeit

Die Kanzlei ist auf allen Rechtsgebieten tätig; schwerpunktmäßig arbeiten die Anwälte rechtsberatend. Die Materie der rechtlichen Tätigkeit umfasst die gesamte Palette des amerikanischen und deutschen Zivilrechts, vom Vertrags- über Steuer- und Gesellschaftsrecht bis hin zum Familien- und Grundstücksrecht. Auch Gesellschaftsgründungen und Einwanderungsanträge werden bearbeitet, sowie Erbscheinanträge zur Vorlage bei deutschen Nachlassgerichten entworfen. Je nach Engagement ist es möglich, direkt an der Bearbeitung von amerikanischen Rechtsfällen mitzuarbeiten.

Des Weiteren ist das Übersetzen von Briefen, Gutachten, Schriftsätzen usw. an der Tagesordnung und nimmt einen erheblichen Teil der Arbeit ein. Die Übersetzung muss in der Regel nicht wörtlich gemacht werden, sondern erfolgt sinngemäß. Hier wie überall gilt: ‘Übung macht den Meister’. Vor Rückfragen bei dem zuständigen Sachbearbeiter braucht man sich nicht zu scheuen, denn die Mitarbeiter sind ausnahmslos sehr hilfsbereit und freundlich. Dementsprechend ist die Arbeitsatmosphäre im ‘office’ sehr angenehm.

Für den Praktikanten bzw. Referendar besteht zudem die Möglichkeit, einen bedingt wissenschaftlichen Aufsatz zu verfassen. Das Thema kann grundsätzlich frei gewählt werden. Es bietet sich allerdings an, sich für einen rechtsvergleichenden Kontext zu entscheiden.

Ansonsten hängt die Art der Tätigkeit natürlich von Engagement und Selbständigkeit ab. Auch Mandantenkontakte und Betreuung sind möglich.

Gerichtsbesuche

Wer Interesse an Litigation [Prozessführung] hat, sollte sich an Christopher Klein wenden, der regelmäßig zu Gericht geht. Unabhängig davon besteht die Möglichkeit, Prozessen bei Gericht selbständig beizuwohnen. Das Dade County Courthouse [73 West Flagler] und der Federal Court liegen nur wenige Gehminuten entfernt. Keinesfalls verpassen sollte man die Gelegenheit, Video-Anklageerhebungen [arraignments] im Metro Dade Justice Building [1351 NW 12th] anzuschauen.

 

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II. COMPUTER UND INTERNET

Computer und Internet dominieren die Arbeit des Anwalts zunehmend. Viele wichtige Informationen sind im Internet oder auf Datenbanken verfügbar. Als Beispiel seien hier das LEO Online-Dictionary und die Florida Statutes zu nennen. Die Kanzlei verfügt über eine schnelle Internetanbindung.

Die Arbeitsplätze der Referendare sind jeweils mit Computern mit Internetzugang versehen. Auf der Plattform Windows XP sind Word und andere Office-Applikationen installiert. MS Outlook wird für interne Nachrichten benutzt, kann aber ebenso gut für E-Mails per Internet gebraucht werden. Empfehlenswert ist allerdings ein Account bei einem der zahlreichen kostenlosen Mailing-Dienste [GMX, Hotmail, Freenet, Web], um so private E-Mails abzusondern.

 

III. JURISTISCHE LITERATUR

Die Kanzlei verfügt über eine gut eingerichtete Bibliothek und hat Zugriff auf den Westlaw-Research. Deutsche Gesetze sind in Form von Schönfelder und Sartorius vorhanden; ferner finden sich Kommentierungen von BGB, ZPO und HGB. Sofern die Möglichkeit besteht, bietet es sich an, z.B. eine JuS-Basis-CD (Studentenausgabe für ca. 75 Euro) mit Gesetzes- und Entscheidungssammlung mitzunehmen, da die juristische Literatur nicht auf dem aktuellsten Stand ist. Für die juristische Vorbereitung des Aufenthaltes sind folgende Literaturempfehlungen auszusprechen:

*FRANCIS H. HELLER: ‘USA - Verfassung und Politik’
* GERALD M. STERN: ‘The Buffalo Creek Disaster’
* PETER HAY: ‘US-Amerikanisches Recht’
* B. SHARON BYRD: ‘Einführung in die anglo-amerikanische Rechtssprache’
* B. SHARON BYRD: ‘Anglo-Amerikanisches Vertrags- und Deliktsrecht’
* SCHACK: ‘Einführung in das US-Amerikanische Zivilprozessrecht’
* JOHN GRISHAM: ‘A Time to Kill’
* JONATHAN HARR: ‘A Civil Action’
* STRUNK/WHITE: ‘The Elemenst of Style’
* Oxford University Press: ‘Fundamentals of American Law’

Wer seinen Aufenthalt hier auch zum Lernen für das erste oder zweite Staatsexamen nutzen möchte, sollte sich seine Bücher mitbringen. Platz, Ruhe und Zeit zum Lernen kann man hier finden, wenn man das möchte.
 

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2. REISEVORBEREITUNG 

 
 
I. VISUM

Benötige ich als Rechtsreferendar überhaupt ein Visum und wenn ja, welches?

Als Rechtsreferendar benötigt man das so genannte J-1 Visum. Dieses Visum kann man nicht einfach bei der amerikanischen Botschaft oder dem Konsulat bekommen, sondern man muss eine der deutsch-amerikanischen Handelskammern einschalten. Dieses Verfahren ist letztlich aber auch sehr teuer!

Die andere - aber auch illegale - Möglichkeit ist, als Tourist einzureisen. Dies ist im Zweifel sehr riskant und führt zur Abschiebung, wenn man entdeckt wird. Des Weiteren erhält man ein lebenslanges Einreiseverbot. Daher wird diese Möglichkeit von der Kanzlei nicht akzeptiert.

Wie erhalte ich ein J-1-Visum?

Um ein J-1-Visum zu erhalten, sind verschiedene Punkte abzuhandeln.

Voraussetzung für ein solches Visum ist das Formular DS-2019. Dies beinhaltet das Formular DS-7002; das ist ein Trainingsplan, der die Tätigkeit in verschiedenen Zeitabschnitten darstellt.

Wie oben schon ausgeführt, muss man um dieses Vor-Formular zu bekommen eine Handelskammer einschalten.
Als günstigste Alternative hat sich die deutsch amerikanische Handelskammer in New York (gaccny) erwiesen, da man das Visum nur für drei Monate benötigt und als Referendar nach der Preisregelung noch unter "student" fällt.
Die Kanzlei „Baur & Klein“ hat schon mehrfach mit dieser Handelskammer erfolgreich zusammengearbeitet.

Man kann die gaccny einfach googeln: „german american chamber of commerce new york". Dabei kommt man auf den Link „J-1 Visaservice“. Wenn man diesen anklickt, kommt man direkt zur Homepage der Handelskammer.

Hat man sich erfolgreich registriert, so wird man gefragt, ob man den Self- oder den Premiumservice wählen möchte. Der Selfservice ist um Einiges günstiger als der Premiumservice.
Wenn ihr in der Kanzlei „Baur & Klein“ Eure Station ableistet, ist meines Erachtens der Selfservice ausreichend, da die Kanzlei den Trainingsplan schon vorliegen hat. Bei diesem Selfservice muss man die notwendigen Formulare und Unterlagen selbst zusammentragen und ausfüllen (aber hallo, Ihr seid Juristen!). 

Man hat hier noch die Möglichkeit verschiedene Versicherungen abzuschließen.

Eine Voraussetzung für das Visum ist eine Auslandskrankenversicherung, die eine bestimmte Summe abdeckt. Ich habe diese problemlos bei der der SDK-Baden-Württemberg abgeschlossen und bin damit recht günstig gefahren (ca. 50,00 Euro für die ganze Zeit! Info: http://www.sdk.de/dcps.php?id=84 oder www.sdk.de Homepage der SDK). Es gibt aber sicher auch andere Versicherungsunternehmen, die ähnliche Konditionen bieten! Eine andere günstige Varinate ist die Eröffnung eines Girokontos bei der Deutschen Bank mit einer goldenen Kreditkarte, welche bereits für ein paar Euro im Monat zu haben ist.
Des Weiteren habe ich eine Versicherung für den Fall abgeschlossen, dass das Visum abgelehnt wird, was durchaus vorkommen kann. Die habe ich direkt bei der Partnerversicherung der Kammer „praktika.de“ abgeschlossen und war mit ca 50,00 Euro recht teuer. Diese Versicherung ersetzt einem die für das Visum angefallenen Kosten bei einer Ablehnung. Da die Kosten durchaus nicht unerheblich sind, kann sich der Abschluss einer solchen Versicherung mitunter lohnen.

Hat man dies alles gemacht, erhält man sodann Post (oder per E-Mail) von der Kammer. Hierin wird nochmal alles genau erklärt (die Mitarbeiter der Kammer sind auch sehr nett und geben gerne Auskunft - auch nach dem 20ten Anruf/E-Mail).

Man muss verschiedene Formulare ausfüllen und am besten auch schon die Dokumente hierfür zusammentragen (die wird man später noch brauchen!).

Des Weiteren benötigt ihr ein Empfehlungsschreiben eures Ausbildungsleiters auf Englisch (Da sind die Ausbildungsleiter immer total begeistert! -Sie haben aber meistens schon eins ausgearbeitet!). In diesem sollte ein Absatz enthalten sein, dass man sein Gehalt weiterhin aus Deutschland bezieht. Am besten man gibt auch gleich die Gehaltshöhe mit an (Später sollte man auch noch Kopien von Gehaltsabrechnungen beilegen! -Die ganzen Unterlagen muss man dann nochmal beim Konsulat vorlegen!).

Eine Meldebescheinigung braucht man auch.

Hat man dann die Formalitäten mit der Kammer hinter sich gebracht, wird zusammen mit dem Gastunternehmen der Ausbildungsplan DS-7002 erstellt. Diesen erhält man durch die Kammer, vom Gastunternehmen unterschrieben, zugesandt. Sodann muss man auch unterschreiben und an die CICD (Center for International Career Development) zurücksenden. Die CICD ist die in Amerika ansässige Partnerorganisation der Kammer. Hat man dies dann alles gemacht, so wird man aufgefordert, einen Termin mit der CICD zu vereinbaren. Bei diesem spricht man persönlich - über Skype - mit einem Mitarbeiter von CICD. Nach diesem Interview erhält man dann das Formular DS-7002 zusammen mit dem Formular DS-2019 zugesandt. Auch erhält man das Formular I-901, welches für die Zahlung der SEVIS-Gebühr wichtig wird.

Im Folgenden muss man den Visumsantrag DS-156 ausfüllen und die Visumsantragsgebühr in Höhe von 110,00 Euro über www.roskosmeier.de bezahlen. Das Antragsformular muss online auf der Website http://evisaforms.state.gov ausgefüllt werden. (Die Bestätigung für die Zahlung erhält man ca 2 Tage später! Da man immer etwas Zeit einplanen sollte, sollte man also mindestens ein viertel Jahr vorher beginnen, alles zusammenzutragen!)

Auch muss man einen Interviewtermin mit dem zuständigen Konsulat vereinbaren, bei dem man beim zuständigen Konsulat persönlich erscheinen muss und bei dem alle Unterlagen mitzubringen sind. Der Termin kann online (http://www.usvisa-germany.com/germany/index.jsp?locale=de_DE) oder telefonisch (0900 1-850055 für Live Service - Englisch oder Deutsch - [EUR 1.86/Min aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise aus Mobilfunknetzen möglich) montags bis freitags von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr]) vereinbart werden.

Auch die Formulare DS-157 und DS-158 müssen ausgefüllt werden. Man findet diese auf der Homepage des amerikanischen Konsulats: http://german.germany.usembassy.gov/germany-ger/visa/antrag.html.

Für alle Formulare braucht man wieder die unterschiedlichsten Dokumente und Informationen, weshalb man wirklich frühzeitig mit der Beantragung des Visums beginnen sollte!

Auch muss die so genannte SEVIS-Gebühr an das Ministerium für Heimatschutz bezahlt werden. Diese variiert von Zeit zu Zeit; man muss aber mit $180 rechnen. Die Bearbeitung dauert ca 7 Wochen. Will man den Zahlungsnachweis früher haben oder braucht man ihn früher, so kann man auch eine Expressgebühr in Höhe von ca $40 bezahlen; dann benötigt die Bearbeitung noch ca eine Woche. Die Zahlung erfolgt über die Seite www.fmjfee.com per Kreditkarte. Auch andere Zahlungsarten sind möglich. Sie gilt für alle Antragsteller von F, J und M Visa mit I-20 oder DS-2019 Formularen, die am oder nach dem 1. September 2004 ausgestellt wurden. SEVIS ist ein auf dem Internet basierendes System, das F, M und J Visa-Teilnehmer (und ihre Familienangehörigen) ab dem Zeitpunkt des Erhalts der ersten Dokumente (entweder das Formular I-20 oder das Formular DS-2019) bis zum Abschluss/Verlassen der Schule oder Beenden des Austauschprogramms verfolgt.

Des Weiteren braucht man einen gültigen Reisepass, der den jeweils geltenden Bestimmungen entspricht (Biometrisch, etc.). Auch hierbei helfen einem die Kammer und das Konsulat. Hat man jedoch Fragen (nicht nur bezüglich des Reisepasses), die durch die Homepage des Konsulats nicht beantwortet werden, so hilft auch ein Anruf beim Konsulat nicht unbedingt weiter, da die Mitarbeiter dort eigentlich nur das wiedergeben können, was sowieso schon auf der Homepage steht, zudem hängt man dauernd in der Warteschleife. Bei einem Minutenpreis von 1,86 Euro/min ist das nicht wirklich erfreulich.

Zudem muss man ein aktuelles Passfoto mit folgenden Merkmalen zum Interviewtermin mitbringen: Die Fotos müssen 5 x 5 cm groß sein. Der Kopf muss zwischen 2,5 and 3,5 cm groß sein, vertikal gemessen. Die Fotos müssen einen weißen Hintergrund haben. Die Fotos müssen den Antragsteller mit Vorderansicht zeigen, beide Ohren müssen sichtbar sein. Weitere Infos gibt es auf: http://german.germany.usembassy.gov/germany-ger/visa/foto.html.

Zuletzt muss man einen adressierten, frankierten (EUR 1,45) Rückumschlag, der groß genug für den Pass und eure Unterlagen ist (kein Einschreiben) zum Termin mitbringen.

Hat man dies dann alles erledigt, steht der Interviewtermin am zuständigen Konsulat an.

Außer den oben benannten Dokumenten, muss man Dokumente bei sich haben, die belegen, welchen Grund der Aufenthalt hat (hier kann man z.B. den Zulassungserlass kopieren; ebenso funktioniert die Zuweisung zur jeweiligen Station), dass man die Absicht hat, nach dem Aufenthalt die USA wieder zu verlassen (wie immer man das auch belegen möchte?! -In der Regel sollte auch im Empfehlungsschreiben die Tatsache vermerkt sein, dass man nach Rückkehr ein mündliches Examen zu absolvieren hat!) und dass man über ausreichende Geldmittel verfügt, um die Reise und den Aufenthalt zu bezahlen. Dies bedeutet, dass man einen aktuellen, von der Bank beglaubigten Auszug bei sich haben muss, auf dem ersichtlich ist, dass man über mindestens USD 1000,- pro Monat verfügt. Hierein kann allerdings auch das Referendarsgehalt gerechnet werden, sodass dieser Nachweis relativ einfach gelingt (man hat schließlich auch das Empfehlungsschreiben, in dem die Höhe des Gehalts und die Weiterzahlung dessen bestätigt wird!).

Ist dann alles in Ordnung, erhält man das Visum per Post. Der Reisepass verbleibt für die Bearbeitung beim Konsulat.

Bevor man in die USA abreist, muss man allerdings die in den USA gültige Adresse bei der CICD angeben.
Ist man dann in den USA angelangt, muss man sich innerhalb der ersten Woche zusammen mit dem zuständigen Supervisor bei der CICD melden. Macht man dies nicht, verfällt das Visum automatisch. In diesem Fall droht wieder die Ausweisung.

Plant man Reisen, bei denen man die USA verlässt, muss man sich rechtzeitig bei der CICD abmelden. Macht man dies nicht, wird man Probleme bei der erneuten Einreise in die USA bekommen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Visum ca. 700 Euro kostet (rechnet man alle Einzelposten zusammen). Arbeitet man nichts anderes, so kann man den Aufwand für das Visum in ca drei Wochen bewältigen. Ich gebe aber nochmal zu bedenken, dass bei jedem Einzelabschnitt Wartezeiten anfallen, Post verloren gehen kann oder sonst etwas Unvorhergesehenes passieren kann. Ich habe ungefähr zweieinhalb (2,5) Monate gebraucht, bis ich das Visum hatte (vom ersten Kontakt mit der gaccc bis zur Abreise).

Alles in allem ist das sehr viel Aufwand für eine Station. Insgesamt hat es sich aber gelohnt, diesen auf sich zu nehmen.

 

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II. FINANZEN

Allgemeines & Geldwechsel

Miami ist der Platz für Reiche und Schöne und solche, die es gerne wären. Jeder wirft das Geld umher, und diejenigen, ‘die es gerne wären’, wollen natürlich mithalten. Im Ergebnis lässt sich in Miami, insbesondere in Miami Beach, eine lokale Inflation beobachten. Abhängig vom derzeitigen Wechselkurs kann der Aufenthalt also entweder teuer oder richtig teuer werden. Diesen Umstand sollte jeder bedenken, der einen Aufenthalt in Miami plant. Allein mit den Bezügen aus dem Referendariat auszukommen, könnte sich u.U. schwierig gestalten. Es sollte daher stets eine finanzielle Reserve verfügbar sein.

Konten

Anzuraten ist ein Konto bei einer in Deutschland vertretenen amerikanischen Bank. Im Falle von Miami ist hier nur die Citibank empfehlenswert, weil mehrere Zweigstellen in Miami und Miami Beach unterhalten werden. Mit der EC-Karte kann dort abgesehen von den bankenüblichen Usancen gebührenfrei Bargeld abgehoben oder der Kontostand geprüft werden. Eine Citibank-Zweigstelle findet sich in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz am Biscayne Boulevard etwa Höhe 1st Street. Wer bei der Deutschen Bank ein Konto hat, kann bei der Bank Of America kostenlos Geld abheben. Auf jeden Fall sollte man bei seiner Bank in Deutschland Online-Banking beantragen, damit man auch vom Arbeitsplatz aus das Konto bequem verwalten kann. Am Besten eröffnet man ein Konto bei einer Direktbank (z.B. comdirect). Mit der kostenlosesn Kreditkarte kann man weltweit kostenfrei Bargeld abheben.

Travellers Cheques

Travellers Cheques sind im Zeitalter der elektronischen Kontoführung überholt. Da diese in wenigen Geschäften gerne gesehen sind und in den allerwenigsten Fällen Schecks über $ 50 angenommen werden, sollte man sie nur als Notgroschen für den Fall eines kompletten Kartenverlustes zwischen anderen wichtigen Dokumenten aufbewahren.

EC-, Kreditkarten

Mit bank- oder organisationsfremden EC-Karten kann man Bargeld an Geldautomaten nur abheben, sofern sich das Cirrus-Symbol oder Maestro-Symbol darauf befindet, was fast immer der Fall ist. Die USA sind ein Land, welches auf Kredit aufgebaut ist; jeder lebt nur kurz oberhalb seiner Kreditlinie. Bei einigen Geschäften, insbesondere Autovermietungen, werden nur noch Kreditkarten akzeptiert.

Aufgrund starker Akzeptanz sind daher die Kreditkarten von VISA, American Express und MasterCard [EuroCard] zu empfehlen. Eine Goldkarte ist lohnend, da sie erhöhte Versicherungsleistungen (z. B. Krankenversicherung bis 62 Tage) bietet. Insgesamt sollte man die Karten aber zurückhaltend einsetzen, weil bei jeder Zahlung zur normalen Kreditgebühr die Auslandsgebühr kommt (nur ca. 1,5 %). Studenten und Referendare können sich fast bei allen Banken eine kostenlose Kreditkarte beantragen. Daran sollte man rechtzeitig vor Reiseantritt denken, da eine bestellte Karte bis zu drei Monaten dauern kann. 

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III. VERSICHERUNGEN

 

Krankenversicherung

Der Krankheitsfall in den USA sollte nicht unterschätzt werden. Tagessätze von $ 1.500,- für einen Krankenhausaufenthalt sind üblich. Eine Auslandsreise-Krankenversicherung ist daher das Letzte, woran man sparen sollte. Günstige Pauschalangebote werden von den öffentlich-rechtlichen Versicherungsanstalten angeboten. Da bei diesen Angeboten der maximale zusammenhängende Aufenthalt von 6 Wochen zu kurz ist, sollten die weiteren Tage zum erhöhten Entgelt von Euro 0,40 pro Tag dazubestellt werden.

Für Medikamente bei leichter Krankheit sind die Drogeriemärkte “Walgreens” und “CVS” zu empfehlen.

Reisegepäckversicherung

Ob sich eine Reisegepäckversicherung lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Berücksichtigt werden sollte, dass die Versicherer nur selten zahlen und durch Versicherungsbedingungen viele Verlustsituationen ausgeschlossen werden. Teilweise ist dieser Posten im Versicherungspaket der Kreditkarte enthalten, ansonsten ist eine Erweiterung der Hausratversicherung möglich. Als guter Jurist sollte man bei verspätet angeliefertem Gepäck die dadurch entstehenden Unkosten einfordern; üblicherweise werden $ 75 für die ‘first expenses’ gezahlt.

Haftpflichtversicherung

Die meisten Haftpflichtversicherungen decken Auslandsaufenthalte ab. Vor der Abreise sollte man sich aber dieses Umstandes versichern, denn genauso wie in der Heimat kann man sehr schnell einen Schaden verursachen und haftbar werden. In den USA geht z.B. jeder bei rotem Ampelsignal über die Straße. Bei Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe sollte man dann besser versichert sein.

 

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IV. BEKLEIDUNG

Für die Kanzlei gilt der übliche Dress-Code. Am Freitag kann allerdings die Krawatte zu Hause gelassen werden (casual friday). Zu beachten ist, dass dieser trotz der hohen Außentemperaturen auch bei Gerichtsverhandlungen vorgeschrieben ist. Die Büroräume sind aufgrund zentraler Klimaanlage recht kühl, weshalb eventuell 1-2 Pullover im Gepäck sein sollten. Für die Freizeit werden fast ausschließlich kurze Sachen benötigt.

Zur Vorbereitung eines Praktikums oder einer Referendarstation gibt eine Broschüre von Daniel Biene wichtige Informationen, die über die DAJV bezogen werden kann (http://www.dajv.de/praktik/text-d.htm). Für Studenten ist es in Einzelfällen möglich über den DAAD einen Fahrtkostenzuschuss zu erhalten, der einen Teil der Flugkosten abdeckt (http://www.daad.de/).

 

3. UNTERKUNFT

 

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I. ALLGEMEINES

Die Wohnung ist der einflussreichste Faktor des Aufenthaltes. Durch Lage, Ausstattung, Mitbewohner und Preis bestimmt sich, wie weit der Weg zur Arbeit, an den Strand und in das Highlife ist, ob man sich mehrere Monate wohl oder schlecht fühlt, Anschluss zu anderen Referendaren oder Einheimischen findet, und ob am Ende noch etwas Geld zum Leben übrig bleibt.

Prinzipiell kann die Wohnqualität in Miami nicht mit der in Deutschland konkurrieren. Es ist mehr zu zahlen und weniger zu erwarten. Einerseits liegt das am begrenzten Raum, welcher in Miami, insbesondere in Miami Beach, zur Verfügung steht. Andererseits sind Amerikaner mobiler und legen weniger Wert auf solide Bausubstanz und komfortables Wohnen. Vielleicht schwindet aber auch einfach nur die Motivation, nach unzähligen Wirbelstürmen und Hurricanes alles wieder perfekt herzurichten.

Der Wohnungsmarkt kann in Bedrooms [Rooms], Studios und Apartments unterteilt werden. Während in einem Bedroom nicht mehr als das Bett und ein Schrank zur Verfügung stehen, ist das Studio mit einer integrierten Küche ausgestattet; Apartments zeichnen sich durch separates Wohn- und Schlafzimmer aus. Die Preise sind stark saisonabhängig; die Hauptsaison dauert von Oktober bis einschließlich Mai.

Aufgrund der zentralen Lage, der Nähe zum Strand und den vielen Freizeitmöglichkeiten bietet sich zum Wohnen der Süden von Miami Beach [South Beach], der sog. Art Deco District an, welcher sich von der 5th bis zur 17th Street erstreckt. Zur Kanzlei fahren die S, C, K oder Flagler Max Busse in ca. 18 Minuten. Der überwiegende Teil der bisherigen Referendare wählte diesen Ort zum Wohnen. Folglich beziehen sich alle Informationen auch auf SoBe. Wer zugunsten besserer Sprachkenntnisse auf den einzigartigen Lifestyle in South Beach verzichten will, sollte die Schwarzen Bretter auf dem Campus der University of Miami oder im Internet aufsuchen.

Vor der Wohnungssuche sind die eigenen Bedürfnisse zu überprüfen; sicher schafft sich niemand eigene Möbel an, sondern achtet auf furnished; central A/C, AC, water, phone, laundry included ist zwar wünschenswert, aber meist mit Mehrkosten verbunden. Im Übrigen sollten alle unten genannten Preise auf ihre Aktualität geprüft werden.

 

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II. KURZFRISTIGES WOHNEN

Wer trotz der unten gelisteten Kontakte keine Wohnung vor der Einreise gefunden hat, braucht zunächst eine Unterkunft, von der aus eine erfolgreiche Wohnungssuche betrieben werden kann.

Youth Hostels

Die preiswerteste Variante ist das Aufsuchen von Youth Hostels. Den günstigen Preisen steht allerdings gegenüber, daß man das Zimmer teilweise mit anderen Reisenden teilt.

* International Travellers Hostel (http://www.hostelmiamibeach.com)
236 9th Street
[ca.
$ 23/Tag Mehrbettzimmer]
Meiner Ansicht nach das beste Hostel in South Beach.

* Clay International
1438 Washingtion Avenue, Tel.: [305] 534-2988, Fax: [305] 673-0346
[ca.
$ 600/Monat, $ 40/Tag, $ 230/Woche]
Sehr zu empfehlen für die ersten Tage und die Zimmersuche, da in zentraler Lage.


* Banana Bungalow
2360 Collins Avenue, Tel.: [305] 538-1951, Fax: [305] 531-3217
[$ 16/Tag Mehrbettzimmer; ab $ 45 Privatzimmer]
Ein Block zum Strand, Frühstück inklusive, Swimming Pool. Gute Busanbindung.


* Tropics Hotel
1550 Collins Avenue, Tel.: [305] 531-0361
[ca. $ 550/Monat; etwa $ 57 - $ 65/Tag]
Jugendhotel für Traveller.

Hotels

Hotels findet man in Miami Beach wirklich an jeder Ecke. Wer sich bereits im Internet informieren will, sollte den Hotelguide Miami besuchen.

* Clifton-Hotel
1343 Collins Avenue, Tel.: [305] 534-0128
[ca. $ 750/Monat]

* Carlton Hotel
1433 Collins Avenue, Tel.: [305] 538-5741
[ca.
$ 800/Monat]

* Colony
736 Ocean Drive, Tel.: [305] 673-0088
[ca.
$ 900/Monat]

 

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III. LANGFRISTIGES WOHNEN

Die folgenden Adressen haben sich im Laufe der Jahre bewährt; sie befinden sich in zentraler Lage, haben einen Supermarkt und die Buslinien in der Nähe und sind vor allem bezahlbar. Man sollte bemüht sein, die folgenden Adressen frühzeitig zu kontaktieren, weil sie erfahrungsgemäß auf mehrere Monate im Voraus ausgebucht sind.

Studios

* 520 Eucild Avenue € 600 inkl. Wasser (ca. $30-50 extra für Strom (Klimaanlage), abhängig vom Eigenbedarf), 2 ältere Einzimmerstudios, ca. 35 m² mit abgetrennter Küche und Bad, TV, begehbarer Kleiderschrank, Waschsalon gegenüber, Höhe 5th, 5 Gehminuten zum Strand und Ocean Drive, Anbindung C-Bus (ca. 18 min. zum Büro), Meridian Food Store [Meridian/6th] um die Ecke.

Das Apartment wird regelmäßig von Referendaren gebucht. Es ist immer sehr früh ausgebucht, so dass es sich empfiehlt, sich rechtzeitig [ca. ein halbes Jahr] vorher darum zu bemühen. Ansprechpartner ist Herr Klose, welcher in Deutschland lebt.

H. J. Klose
Strahlenberger Str. 15
D-69198 Schriesheim
Tel.: 06203 - 61276

Apartments

* 899 West Avenue, ca. $ 900 pro Zimmer. NK inkl., in WG-tauglichen Zweizimmer-Apartments; A/C, Cable TV neunstöckiges Apartmenthaus, solide Bausubstanz, Waschmaschine und Trockner auf jeder Etage, Pool mit Grill, 2 Parkdecks (inkl.), Höhe 9th, 15 Gehminuten zum Strand und Ocean Drive, Anbindung S-Bus (ca. 18 min. zum Büro), Supermarkt Wild Oats gegenüber.

Maria Gonzalez
Tel.: 305-534-9522

Maria zeigt sich gegenüber Besuchern ohne Auto erbittlich und nimmt sie zum Einkauf im Publix mit. Ein großer Vorteil sind die Waschmaschinen und Trockner auf jeder Etage, jeweils mit fünf Quarters zu bedienen. Das Apartment ist vom Standard her das beste der drei zuletzt genannten Apartments. Man kann aber bei allen nicht viel falsch machen bei einem Aufenthalt von 3 Monaten. Die Referendare, die bei Maria wohnen und wohnten, waren alle sehr zufrieden.

Wohnungssuche

Sollte man nach Miami kommen, ohne sich vorher eine Wohnung gesichert zu haben, so wird dies die erste große Herausforderung. Das eigene Suchen nach einer Bleibe ist abgesehen von der Tatsache, dass die Maklergebühren i.d.R. vom Vermieter getragen werden, nur mit Nachteilen verbunden. Wer tatsächlich vor Ort suchen muss, sollte bereits 2 Wochen vor Arbeitsbeginn anreisen.

Die meisten Vermieter sind an long-term Vermietungen interessiert und bieten deshalb auch selten etwas Möbliertes an. Auch ein 6-monatiger Aufenthalt gilt als short-term. Als Informationsquelle kann zum einen natürlich das Internet dienen. Allerdings sollte man sich die Daten interessanter Objekte bereits aus Deutschland mitbringen, so dass man schon mal einen Überblick hat und nicht in Zeitnot gerät. Internetcafés gibt es auch hier, falls man von hier suchen möchte. Zum anderen sind sehr viele Angebote in der wöchentlich, jeweils mittwochs erscheinenden kostenlosen Veranstaltungszeitung ‘New Times’ zu finden. Als letzte Möglichkeit verbleibt, über die Meridian und Euclid Ave. Zu gehen, und die ausgestellten Telefonnummern der Makler oder Vermieter zu notieren.

Ebenfalls zu empfehlen ist die Internetseite von www.roommates.com oder craigslist.com.

 

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4. VERKEHRSMITTEL

I. ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL

Das Public Transportation System ist bei weitem nicht so schlecht wie sein Ruf. Die Busse verkehren ca. alle 10 - 15 Minuten. Mitunter kann man aber auch einmal 30 oder 45 Minuten auf den Bus warten, wenn dieser im Stau stecken geblieben ist. Bei einer Unterkunft in South Beach bieten die Busse durchaus etwas Flexibilität.

Eine Monatskarte kostet $ 100. Sonst beträgt das Fahrgeld $ 2. Plant man einen Umstieg, hat man beim Fahrtantritt für zusätzliche $ 0.50 ein ‘transfer’ zu erwerben. Wer ohne ‘token’ fährt, sollte das Entgelt passend in Form von Dollar-Noten; die Fahrer wechseln kein Geld und weisen Passagiere ohne das passende ‘change’ ab. Generell ist den Busfahrern durch Handzeichen mitzuteilen, dass man zusteigen möchte. Für kleinere Strecken innnerhalb von South Beach bietet sich der Shuttle Bus an, welcher entlang der Washington Ave. Zwischen 5th und 17th Street pendelt. Der Fahrpreis beträgt hier $ 0.25.

 

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II. MIETWAGEN

 Wer den Arbeitsplatz per Bus erreicht, braucht spätestens bei der Erkundung von Florida und der Gegend um Miami ein Auto. Prinzipiell gibt es zwei Wege für die Anmietung: Von Deutschland aus oder vor Ort. Wer nach Miami reist, wird allerdings noch nicht wissen, zu welchen Zeiten er einen Wagen braucht. Die Anmietung von Deutschland aus ist also nur denjenigen zu empfehlen, die für den gesamten Zeitraum des Aufenthaltes auf einen Wagen angewiesen sind. Deutsche Reisebüros und Agenturen [z.B. http://www.holiday-autos.de/] bieten spezielle Tarife für langfristiges Mieten an. Bei der Anmietung in Deutschland gelten dennoch die gleichen Bedingungen und Restriktionen wie in den USA. Außerdem kann man übers Internet auch in Deutschland buchen, was billiger ist. Grundsätzlich muss man mit ca. Euro 150 EUR pro Woche rechnen.

Für die kurzfristige Miete sind ALAMO, DOLLAR und ENTERPRISE, jeweils mit Vertretung in South Beach, zu empfehlen. Hier findet man Wochen-Specials um die $ 110 [exkl. tax, surcharge, insurance]. Erforderlich ist eine Kreditkarte; Mieter unter 25 bezahlen wesentlich mehr Versicherung. Wer sich in die Kategorie unter 25 und ohne Kreditkarte einordnen muss, findet günstige Angebote im Reisebüro vom Banana Bungalow, welches mit der nebenan gelegenen AVIS-Vertretung zusammenarbeitet. Anstatt der Kreditkarten-Ermächtigung ist ein Deposit i.H.v. $ 250 zu hinterlegen, Mieter unter 25 bezahlen nur $ 10 pro Tag Aufschlag.

Zu beachten ist bei der Anmietung auf jeden Fall die sog. ‘mileage’, die km-Begrenzung. Bei Überschreitung wird ein teures km-Entgelt berechnet. Eigentümlich ist das Versicherungssystem gestaltet: Im Paket ‘basic coverage’ ist nur der eigene Fahrzeugschaden [verschuldensunabhängig] enthalten. Das erweiterte Paket enthält den Personenschaden im eigenen Fahrzeug. Um Probleme zu vermeiden, sollte aber in jedem Fall ‘full coverage’ gewählt werden.

Bleibt noch zu erwähnen, dass auch die kurzfristige (etwa 2-3 Tage vorher) Wagenmiete von den USA aus über das Internet oder durch Anruf (bzw. Fax) bei einem deutschen Reisebüro ohne weiteres möglich ist. Das Reisebüro schickt dann den Fax-Voucher an die angegebene Fax-Nummer. Dieser wird problemlos von den hiesigen Autovermietungen anerkannt. Bei Internet-Buchung erhält man eine Auftragsnummer, die man der entsprechenden Autovermietung vorzulegen hat. Die Bezahlung erfolgt in den meisten Fällen über Kreditkarte manchmal aber auch per Überweisung.

 

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III. NEU- ODER GEBRAUCHTWAGEN

Jeder, der in Erwägung zieht, vor Ort einen Wagen zu kaufen, um diesen zu exportieren oder später wieder zu verkaufen, sei an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt. Die Kanzlei betreute bereits unzählige Fälle, in denen Deutsche beim Autokauf übervorteilt wurden. Garantieleistung ist vielerorts ein Fremdwort, zum Einklagen fehlt gewiss die Zeit und das Geld. Neben der Zulassung und der Versicherung müsste außerdem der Florida Führerschein gemacht werden. Das Risiko ist am geringsten, wenn man sich eine “Karre” für ca. $ 500 kauft. Bei teureren Autos hat man das Risiko des Weiterverkaufs. Bei einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten kann sich ein Kauf u.U. lohnen.

 

IV. FAHRRAD

Zur Fortbewegung in South Beach ist ein Fahrrad ideal, man sollte aber die tropische Hitze nicht unterschätzen. Soweit eine Möglichkeit zum Ausleihen (sehr teuer) nicht besteht, bleibt nur der Kauf eines Rades, da die Kosten für eine dreimonatige Anmietung die Anschaffungskosten eines Rades übersteigen. In South Beach können gebrauchstaugliche Fahrräder ab ca. $ 150 erworben werden, in größeren Kaufhäusern schon ab $ 99. Inline Skates sind nur zum Sport sinnvoll, weil man die Geschäfte damit nicht betreten darf.

 

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5. FREIZEITGESTALTUNG

I. KONTAKTE

Die Menschen in Miami sind sehr offen; nette Gespräche sind an der Tagesordnung. Allerdings sollte man nie vergessen, dass Amerikaner sehr oberflächlich sind. Bekanntschaften vergehen ebenso schnell, wie sie gekommen sind. Die Ursache dafür liegt in der amerikanischen Mentalität: Egal ob am Arbeitsplatz oder in der Freizeit, jeder ist auf einem sorgen- und problemfreien Umgang mit seinen Mitmenschen bedacht. Alle Themen, welche einen Disput hervorrufen oder den Gesprächspartner in eine Verlegenheit bringen könnten, werden vermieden. Mithin ist es verpönt, andere Leute auf Fragen der Politik oder Wirtschaft anzusprechen. Zu tiefgründigen Gesprächen wird man also kaum mit Menschen finden, die man nur gelegentlich sieht. Über den SmallTalk hinausgehen zu wollen wäre hier eine Unhöflichkeit.

Im Übrigen ist das Bild der Deutschen in Florida recht positiv. Deutsche gelten als ordentlich, zuverlässig, fleißig und gebildet. Zuverlässigkeit ist dagegen keine typische Eigenschaft der Amerikaner. Verabredungen werden ebenso schnell vergessen, wie sie ausgesprochen wurden. Die beste Möglichkeit, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen, bietet vorrangig der Sport. Ob an den BeachVolleyball-Feldern oder im Gym, der gemeinsame Sport verbindet. Viele Kanzleien in Miami sind deutschsprachig und/oder haben deutsche Klientel und bilden daher Referendare aus. Zwangsläufig wird man daher einige Menschen zur Freizeitgestaltung finden.

* Rechtsanwaltskanzlei BAUR & KLEIN, P.A.
100 N. Biscayne Blvd., 21st floor
Miami, Florida 33132
Tel: [305] 377-3561
Fax: [305] 371-4380
eMail: tbaur@worldwidelaw.com

* DEUTSCHES KONSULAT
100 N. Biscayne Blvd., 22nd floor
Miami, Florida 33132
Tel: [305] 358-0290, Nr. der Referendare: (305) 373-9583
Fax: [305] 358-0307

* UNIVERSITY OF MIAMI
LL.M. Programm [zahlreiche deutsche Studenten, die das erste oder zweite Examen bereits abgeschlossen haben]

 

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II. SUPERMÄRKTE

Günstig und daher empfehlenswert ist Publix:

* Publix  [Alton Rd./5th]
* Meridian Food Store [Meridian Ave./6th]
* Wild Oats [Alton Rd/10th Street; Naturkostladen und extrem teuer]

In allen Supermärkten kann mit Kreditkarte bezahlt werden. Alkoholische Getränke dürfen nach 22:00 nur in den sog. ‘Liquor Stores’ verkauft werden.

 

III. SHOPPING MALLS

Folgende Einkaufszentren bieten sich u.a. für halb- oder ganztägige Shopping-Touren an:

* Lincoln Road [schöne Einkaufsstraße in South Beach]
* Aventura Mall [North Miami, Nähe A1A und W. 192th Street, Busverbindung von South Beach]
* Dadeland Mall [Kendall]
* Sawgrass Mills [Florida’s größtes Outlet Center, Ft. Lauderdale, I-95 North, Exit Oakland Pkwy West, Flamingo Rd.]
* The Falls [Schöne Outside-Mall in Kendall. US 1 in Höhe 136 th Street Süd-West]
* The Swap Shop [großer Flohmarkt, I-95 North, Exit Sunrise Blvd West, Swap Shop rechterhand].

 

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IV. BARS / RESTAURANTS

Pubs

* Delano [edle Hotelbar, Collins Str./17th]
* Red Square [Washington zwischen 4th und 5th, gegenüber China Grill]
* Clevelander [Ocean Drive/10th]
* News Cafe [Ocean Drive/8th]
* Wet Willies [760 Ocean Drive]
* Monty’s [300 Alton Rd.; Lifemusik, Mo-Fr, 16-20 Happy Hour]
* Lost Weekend [Billard; Espanola Way zwischen Washington Ave. und Collins Str.]
* Hard Rock Cafe [Bayside]
* Van Dyke [Lincoln Rd.]
* The Spot [Washington Ave.]
* Rebar [Washington Ave.]
* Union Bar [Washington Ave.]
* Mickey’s [Washington Ave.]
* Monty’s [Coconut Grove South Bayshore Dr.; Lifemusik, Mo-Fr, 16-20 Happy Hour]
* Iguana Cantina [Nähe Cocowalk, Coconut Grove - Donnerstag!]

Restaurants

* Lincoln Rd. (div.)
* Ocean Drive (div.)
* teuer und gut: China Grill [5th & Washington], Grillfish [1440 Collins Avenue], Ice Box [1657 Michigan Avenue - Wein selbst mitbringen].
* billig: Pollo Tropical [Alteon Rd.], Las Olas Cafe [Euclid & 6th].

Mittagessen Downtown

* Bayside Foodcourt
* SubWay (billig und gut)
* Wendy’s, Pizza Hut, …
* Brasilianische Kantine
* Skyline Cafe

 

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V. NACHTLEBEN

Discos (für witzige $ 25 Eintritt)

Tip: Es existieren verschiedene Gruppen und "Likes" auf facebook; hierüber erhält man Kontakt zu Promotern, die ohne Weiteres freien Eintritt gewähren. Eine andere Möglichkeit für das Mansion und das Cameo ist die Beantragung der sog. Privilege Card, für die ein Wohnsitz in Miami erforderlich ist (http://www.theopiumgroup.com/privilege).

* Liquid [1439 Washington Ave.]
* Level [Washington Ave.]
* Shadow Lounge [Washington Ave.]
* Crobar [Washington Ave.]
* Club Deep [621 Washington Ave.]
* Opium [Collins/1st]
* Living Room [Washington Ave.]
* Dunes [Washington Ave.]
* Les Bains [Washington Ave.]
* Nikki Beach Club[1st & Ocean Drive] So. Vor 16 Uhr kostenlos Stempel geben lassen!

Coconut Grove

Donnerstags College-Night ab ca. 23 Uhr. Diverse Pubs, Bars und Restaurants (billiger als SoBe).

 

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VI. SPORT

Volleyball Courts

* Grundsätzlich sucht man sich einen Court aus, der dem eigenen Niveau entspricht. Hat man diese Entscheidung getroffen, kann man die dort Spielenden oder Wartenden fragen, wer sich als Letzter für diesen Court gemeldet hat. Dann meldet man sich nach diesem an und wartet, bis man zum Zug kommt. Meist bleibt der Sieger eines Spieles auf dem Feld und tritt gegen zwei wartende Spieler an.

Fitness Studios

* Crunch [1259 Washington Ave., $ 299 für 3 Monate]
* Ironworks [1676 Alton Rd., $ 187 für 3 Monate]
* Gold’s Gym [1400 Alton Rd.]
* Idol’s Gym [Lincoln Lane/Meridian Ave; $189 für 3 Monate; zweites Studio Downtown inklusive]

Am Strand sind zwischen 5th und 9th Street zwei einfache, aber kostenlose Trainingsplätze eingerichtet.

Sport Anlage Flamingo Park [Alton Rd. / 11 th Str.]

mit Tennis, Freibad, Basketball, Laufbahn, u.v.m. (günstig)

Tauchen

Die Florida Keys, insbesondere Key Largo, zählen zu den schönsten Tauchgebieten der Welt und sind bei bis zu 30°C Wassertemperatur auch ohne Neoprenanzug lange zu genießen. Im “John Pennekamp Nationalpark’ kann man ein eigenes Boot mieten (auch ohne Bootsführerschein), um das Korallenriff zu erforschen (ca. $220.00 für ein kleines Boot, 6 Personen) oder auch geführte Schnorcheltrips buchen. Auch hier werden keinerlei Vorkenntnisse vorausgesetzt. Der PADI-Tauchschein kann in nur drei Tagen erworben werden; der Kurspreis liegt bei etwa $ 240 (Tarpoon Lagoon) bis $ 350 (SoBe Divers). Im Besitz eines Tauchscheins kostet ein Trip mit 2 Tauchgängen ca. $ 65 [incl. tanks & weights]. Tauchshops befinden sich auf der Washington Ave. [South Beach Divers, 850 Washington Ave., [305] 531-6110] und auf der Alton Road neben Monty’s (Tarpoon Lagoon).

 

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VII. AUSFLÜGE

Für alle Ausflüge gilt, dass sie am besten während der Woche zu unternehmen sind. Zu dieser Zeit sind Flüge und Motels billiger, Straßen und Sehenswürdigkeiten weniger überlaufen. Als Alternative zur selbstständigen Erkundung des Landes kann man sich auch kleinen Reisegruppen für einen oder mehrere Tage anschließen. Informationen gibt es z.B. in einem Reisebüro Collins Höhe 11th Street oder an einem Stand an der Bayside.

Miami [miami.com]

* fast unbegrenzte Möglichkeiten (Reiseführer, etc.)

Florida

Vorschlag für eine 4-Tage-Tour: [Aufenthalt in Walt Disney World, Universal Studios kann eingebaut werden]

* Tag 1:
U.S. 41 [Tamiami Trail durch Everglades National Park, Alligator-Farmen, Airboat-Fahrten]
Shark Valley, Visitor Point
Big Cypress Seminole Indian Reservation
Thousand Islands
Naples
Fort Myers
Sanibel Island
Sonnenuntergang in Englewood Beach
* Tag 2:
St. Petersburg [Salvador Dali Museum]
Clearwater Beach [Dolphin Tours]
Tampa
Orlando [Historischer Stadtkern bei Nacht]
* Tag 3:
Orlando Science Center [bei Benutzung des benachbarten Parkplatzes und des Hintereingangs kostenlos]
Daytona Beach [teilweise Möglichkeit, mit dem Auto über den Strand zu fahren]
Casino Cruise, Port Canaveral [7 pm Auslaufen des weltweit größten Casino Schiffes, Sterling Casino Line, Tel: [321] 784-8558, Port Canaveral 2B, Reservierung erforderlich, freier Eintritt, freie Getränke, freies Buffet]
* Tag 4:
Übernachtung und Sonnenaufgang in Cocoa Beach
Kennedy Space Center [ganztägig] A1A über Vero Beach nach Fort Pierce I-95 nach Miami

Keys
[http://www.keysdirectory.com/main.html] [http://www.keywest.com/]

Vorschlag für eine 3-Tage-Tour:

* Tag 1:
Alligator Farm
Key Largo
Dolphin Research Center [MM 58.5]
Nachtleben Key West
* Tag 2:
Southernmost Point of Continental USA
Ernest Hemingway
Home and Museum
Seafood im Historischen Hafen
Memorial Sculpture Garden
Lighthouse Museum
Mallory Square Sunset Celebration
* Tag 3:
John Pennekamp Coral Reef State Park [MM 102.5]
Snorkeling Tour Key Largo [Keys Diver] [SunDiver] [Quicksilver]

Bahamas

Zwei- oder dreitägige Ausflüge auf die Bahamas gibt es in Form von Kreuzfahrten und Flügen bereits ab $ 120.

Flugreise USA

Wer den Aufenthalt in den USA als Sprungbrett für den Besuch anderer Orte in den USA nutzen will, findet problemlos günstige Inlandsflüge. Zu denken wäre an den Westen der USA, die großen Seen oder New York.

 

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6. VERSCHIEDENES

I. RECHTSSYSTEM

Deutschland hat ein hervorragendes und weltweit respektiertes Rechtssystem. Bei deutschen Juristen findet man oftmals das Vorurteil, dass das amerikanische System nicht mit dem deutschen konkurrieren kann. Das kann es auch nicht. Aber es funktioniert trotzdem und schafft Rechtsfrieden. Es gibt Tendenzen der zunehmenden Kodifikation und der Rechtsangleichung [vgl. HGB/UCC, GoB/GAAP, etc.]. Trotzdem verbleiben gewaltige Unterschiede in der juristischen Arbeitsweise. Niemand sollte den Fehler begehen, beide Systeme zu vergleichen oder zu bewerten, bevor er sie nicht ausreichend kennen gelernt hat.

 

II. INFO- & KARTENMATERIAL

Viele Geschäfte gewähren Preisnachlässe. Gutscheine finden sich in zahlreichen Magazinen, Flyern und Couponheften [Travel Saver Guides], die den Dispensern kostenlos an jeder Straßenecke entnommen werden können.

Beim ADAC kann man als Mitglied kostenlose Karten und Stadtpläne und Vergünstigungen bei Hotels/Motels erhalten. Dafür sollte man sich in Deutschland beim ADAC eine kostenlose AAA Karte geben lassen, da hier keiner die ADAC Karte kennt.

Zur Telefonauskunft kann der kostenlose Online-Dienst AnyWho von AT&T genutzt werden. Kartenmaterial beliebiger Locations ist bei MapQuest und Maps.com zu finden. Gutes Kartenmaterial gibt es u.a. in der Buchladen der University of Miami.

 

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III. MIAMI LINKS

·         Miami.com
* Government
* Wetter-Satellit Suchmaschine Südflorida

 

IV. TELEFONIEREN

Telefonieren im Inland

Reguläre Telefonnummern sind in Nordamerika stets uniform gestaltet. Sie bestehen aus einem dreistelligen Regionalcode [area code] und der siebenstelligen Rufnummer, deren erste drei Ziffern das lokale Ziel bestimmen.
In manchen Fällen schließt sich an die Rufnummer eine weitere Apparatenummer [extension] an.

Gespräche innerhalb eines area codes von einem Festnetzanschluss aus sind i.d.R. kostenfrei und werden über die Grundgebühr abgegolten. Der area code, welcher z.B für Dade County [305 und 786] lautet, muss stets mitgewählt werden; alle Gespräche innerhalb von Miami beginnen also mit [305 oder 786]. Bei der Benutzung von Münzfernsprechern müssen abhängig vom Provider einmalig entweder $ 0.25 oder $ 0.35 eingeworfen werden.

Ferngespräche, die zu einem anderen area code führen, sind sehr kostenintensiv. Viele Telefonanschlüsse sind daher für ausgehende Gespräche außerhalb des area codes gesperrt. Es bietet sich die Benutzung von Prepaid-Telefonkarten an. Es sei auf den folgenden Abschnitt verwiesen. Um eine Rufnummer in einem anderen area code zu erreichen muss die [1] vorgewählt werden.

Telefonieren von und nach Deutschland

Internationale Gespräche beginnen mit [011] und der Landeskennung [Dt. 49]; die [0] im Regionalbereich des Ziellandes ist zu unterdrücken. Wenn aber der Telefonanschluss für überregionale Telefonate gesperrt ist, so ist er es mit Sicherheit auch für abgehende internationale Rufe. Die preiswerte Lösung liegt in den erwähnten Prepaid-Telefonkarten. Sie sind sowohl für internationale als auch für überregionale Rufe in Nordamerika geeignet. Die Preisstruktur ist unterschiedlich. Es wird teilweise ein ‘connection fee’ i.H.v. $ 0.99 bis $ 1.99 beim Zustandekommen der Verbindung erhoben; der Minutenpreis solcher Karten liegt um die $ 0.02 bis $ 0.05 pro Minute. Empfohlen werden kann hier die Karte von ‘007′.

Die Prepaid-Karten sind mit regionalen Access-Telefonnummern und einer PIN, die noch unversehrt verschlossen sein sollte, versehen. Wer eine Tour plant und sich die Möglichkeit eines Anrufs offen halten möchte, sollte darauf achten, dass die Karte mit einer kostenlosen 1-[800] Zugangsnummer ausgestattet ist, weil man andernfalls eine Prepaid-Karte bräuchte um den Zugang zur Prepaid-Karte aufzubauen. Die Menüsteuerung der Karten erfolgt per Tonwahlverfahren. Meist muss nur die Sprache gewählt und die PIN eingegeben werden.

Bei Anrufen aus Deutschland muss als Landeskennzahl für USA/Canada +1 [== 001] vorgewählt werden. Daneben bieten sich mehrere Call-by-Call Provider an.

 

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V. WETTER, HURRICANE SEASAON

Die Hauptsaison dauert von Oktober bis Mai. Die Sonneneinstrahlung ist durch die Axialneigung der Erde reduziert; die Temperaturen sind nicht mehr tropisch, sondern nur noch subtropisch. Während sich Berge von verdunsteten Wassermassen im Sommer binnen wenigen Stunden auftürmen, erinnert das Wetter im floridianischen Winter eher an einen stabilen kontinentalen Sommer mit wenig Niederschlägen. In dieser Zeit flüchten sich viele Nordamerikaner und Europäer in das warme Florida. Man sollte bedenken, dass ein Aufenthalt, insbesondere die Unterkunft, teurer als in der Nebenzeit werden kann.

Wetter in Florida zur Sommerzeit ist eine ganz besondere Erfahrung. Tropische Regenfälle bringen binnen Minuten immense Wassermassen herunter, welche allerdings nach kurzer Zeit schon wieder verdunsten, sodass die Erdoberfläche wieder trocken ist. Einen Regenschirm oder eine Regenjacke sollte man in der Hauptzeit nicht nur als Scherzartikel mitbringen. Hellhäutige Menschen haben die intensive Sonne zu respektieren, eine halbe Stunde kann hier bereits einen Sonnenbrand verursachen.

Hurricane Season

Miami ist eine Stadt, welche in hohem Maße tropischen Stürmen und Hurricanes ausgesetzt ist. Der impact eines Hurricanes ist eine ernste Angelegenheit und hat stets erhebliche Schäden hinterlassen. Niemand sollte dieses Naturereignis als Attraktion begreifen oder life mitzuerleben versuchen. Hurricanes transportieren unvorstellbare Wassermengen und können in Küstenabschnitte in einer Breite von mehreren 100 Meilen einschlagen. Die Kategorisierung der Stürme ist im Folgenden dargestellt:

Stufe

Wind

Brandung

Thunderstorm

unter 39 mph.

 

Tropical Storm

39 - 73 mph.

unter 4 ft.

Hurricane Kategorie 1

74 - 95 mph.

4 - 5 ft.

Hurricane Kategorie 2

96 - 110 mph.

6 - 8 ft.

Hurricane Kategorie 3

110 - 134 mph.

9 - 12 ft.

Hurricane Kategorie 4

135 - 155 mph.

13 - 18 ft.

Hurricane Kategorie 5

über 155 mph.

über 18 ft.

 

Die Stürme werden mit einem Namen erst dann versehen, wenn sie das Ausmaß eines Tropical Storms erreichen. Bei Hurricanes gibt es zwei Stufen der offiziellen Warnung: HURRICANE WATCH bedeutet, dass ein impact innerhalb 24-36 Stunden möglich ist, HURRICANE WARNING zeigt an, dass der Einschlag binnen 24 Stunden oder weniger erwartet wird. Spätestens nach H. WARNING wird die EVACUATION angeordnet. Miami Beach wird komplett evakuiert, die Küstenabschnitte bis zu mehreren Meilen in das Festland hinein. Alle high-rise buildings in der coastal line sind zu verlassen.

 

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VI. FEIERTAGE

Feiertage und eingeschlossene Fenstertage eignen sich für mehrtägige Ausflüge:

Gesetzliche Feiertage

* New Years Day: 01. Januar
* Martin Luther King Day: Dritter Montag im Januar
* President’s Day: Dritter Montag im Februar
* Memorial Day: Letzter Montag im Mai
* Independence Day: 04. Juli
* Labor Day: Erster Montag im September
* Columbus Day: Zweiter Montag im Oktober
* Veteran’s Day: 11. November
* Thanksgiving Day: Vierter Donnerstag im November
* Christmas Day: 25. Dezember

 

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VII. SONSTIGES

In vielen Servicejobs, insbesondere in Bars, arbeitet das Personal ohne Gehalt; es ist zur Entlohnung vollständig auf Trinkgelder [tips] angewiesen. Diese betragen um die 15% und sollten nicht unterschlagen werden, weil dies einigen Ärger bedeuten könnte. Oftmals werden Serviceleistungen ohne wenigstens einer konkludenten Zustimmung an den Mann gebracht; z.B. auf der Toilette das frische Handtuch über die Schulter gelegt. Der Grundsatz des Schweigens als rechtliches nullum ist zumindest in der Servicebranche unbekannt, ein solches Angebot müsste durch ausdrückliche Mitteilung abgelehnt werden. Mangels einer amerikanischen Entsprechung der deutschen PreisangabenVO sind die Preise zumeist ohne die Mehrwertsteuer i.H.v. 7% ausgezeichnet. Faktisch kann man nie wissen, auf welche Produkte oder Dienstleitungen sie anzurechnen ist.

Flugdaten des Miami International Airport können online auf der Webseite oder über die automatisierte InfoLine [305] 876-7000 abgefragt werden. Wer am Miami Int’l ankommt, kann sich zwischen einem Taxi [flat rate $ 32], einem Shuttle-Bus [Super-Shuttle flat rate $ 18; Tel.: 305-871-2000] und dem Airport Flyer Bus entscheiden [$ 2.35 + $ 0.25 transfer zum South Beach Local Bus, http://www.miami-airport.com/bus_and_rail_info.asp], um nach South Beach zu gelangen.

Das Straßensystem von Miami ist übersichtlich gestaltet: Flagler St. und Miami Ave. teilen das Stadtgebiet in 4 Sektoren, NW, NE, SW und SE. ‘Streets’ und ‘Terraces’ verlaufen in östlicher bzw. westlicher Richtung; ‘Avenues’, ‘Courts’ und ‘Places’ sind nördlich bzw. südlich ausgerichtet. Ein Boulevard ist meist belebt, Causeways führen über das Wasser.

 

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7. VERZEICHNIS DER REFERENDARE UND PRAKTIKANTEN

 

Name

Zeitraum

Telefon

Email

Ralf Flöter

April-Juni 1992

0211-593970

 

Hans-Jürgen Marx

Oktober-Dezember 1992

 

 

Yadwigha Pretzell

Juni-November 1993

 

 

Dr. Christian Pertschy

November 1993-Februar 1994

089-223264

 

Dr. Dieter Nirschl

Januar-Februar 1994

 

 

Sascha Bürger

Mai-Juli 1994

 

 

Uwe Brüggemann

Januar-März 1995

0761-552077

 

Ludger C. Verfürth

März-Mai 1995

0431-32668

 

Michael L. Ultsch

Dezember 1995-April 1996

 

 

Antje Günther

März-Juni 1996

 

 

Joachim Hein

Juli-September 1996

 

 

Dr. Thorsten Krause

Januar-März 1997

040-810281

 

Claudia Schütte

Juli-August 1997

0761-407216

 

Jan Leistner

Juni-August 1997

02225-15049

 

Holger Strahl

Januar-April 1998

06105-71237

 

Norbert Tretter

Juni-August 1998

 

norbert.tretter@t-online.de

Sebastian Ritze

Juli-September 1998

 

s_ritze@hotmail.com

Christine Müller

September-Dezember 1998

0441-39798

 

Tobias Beltle

November 1998-Januar 1999

07152-47572

 

Joachim Distel

Dezember 1999-März 2000

0711-415134

 

Barbara M. Treeger

Januar-März 2000

089-28986247

 

Laura Susanne Wegehoff

Juni-August 2000

 

sw@p-quadrat.de

Thomas Olschewski

Juli-September 2000

 

thomas.olschewski@freenet.de

Mario Krauss

August-November 2000

 

mario.krauss@gmx.net

Uwe Frommhold

Januar-März 2001

 

uwefrommhold@web.de

Heike Boeschen

Januar-April 2001

 

hboeschen@gmx.de

Markus Kling

Mai-Juli 2001

 

m_kling@web.de

Mark D. Heinemann

Mai-Juli 2001

 

m.d.heinemann@gmx.de

Carsten Stellamanns

Juni-Oktober 2001

 

cst01@web.de

Alpan Sagsöz

Juli-Oktober 2001

 

alpans@hotmail.com

Wolfgang Böh

Oktober-November 2001

 

lupambulus@web.de

Florian Ehrich

November 2001-Januar 2002

 

florian.ehrich@gmx.net

Dr. Heike Kerszis

Mai-August 2002

 

heike.kerszis@gmx.de

Tanja Zinser, LLM

Juni-September 2002

 

tanjazinser@hotmail.com

Benny Baur

Juli-September 2002

 

bennybaur@gmx.de

Christian Vad

August-Oktober 2002

 

c.vad@gmx.de

Andre Hofmann

Januar-Mai 2002

 

 

Anja Treml

September-Dezember 2002

 

anni_treml@yahoo.de

Anne Thole

Januar-April 2003

 

 

Marcus Hennies

März-Juni 2003

 

marcus_hennies@yahoo.de

Anja Brauer

Mai-Juli 2003

 

 

Guido Utsch

August-November 2003

 

 

Iris Vasbender

Dezember 2003- März 2004

 

 

Iwona Gromek

Dezember 2003- März 2004

 

igromek@web.de

Reinhold Horn

März-Mai 2004

 

 

Yasmin Farhumand

Juni-August 2004

 

yasmin.farhumand@web.de

Christian Sirch

Juli-September 2004

 

Christian_Sirch@gmx.de

Thomas Wenninger

Juli-September 2004

 

t.wenniger@gmx.de

Dr. Sebastian Nürnberg

November 2004-Januar 2005

 

sebastian.nuernberg@web.de

Stephan Dobrowolski

Januar-März 2005

 

S.p.dobrowolski@gmx.de

Michael Gan

Februar-April 2005

 

 

Holger Bachmann

Februar-April 2005

 

Holger.Bachmann@gmx.net

Marco Rau

Mai-Juli 2005

 

 

Nadine Blattner

Juli-September 2005

 

 

Birgitt Matthei

August-Oktober 2005

 

 

Dr. Jens Heller

November 2005-Januar 2006

 

 

Claus Peter Knöller

August-September 2006

 

 

Rebecca Haake

August-Oktober 2006

 

bhsis07@yahoo.com

Annette Blind

Oktober-Dezember 2006

 

annetteblind@gmx.de

Jan Evers

März-Mai 2007

 

jhevers@web.de

Kristin Ullrich

Mai-Juli 2007

 

KristinUlrich@aol.com

Isabelle Kosch

Juli-September 2007

 

Isabelle.Kosch@gmx.de

Niels von Lievonius

August-Oktober 2007

 

niels_v._livonius@web.de

Katja Gseller

Juni-August 2008

 

Katja.gs@web.de

Stephan Lang

Juli-September 2008

 

lang-stephan@web.de

Katharina Simon

September-Oktober 2008

 

katharina-simon@gmx.de

Tobias Heckhausen

Oktober-Dezember 2008

 

tobias.heckhausen@hotmail.de

Claudia Langer

November 2008-Januar 2009

 

Claudia_Langer@gmx.net

Wolfgang Rieger

Januar-März 2009

 

rieger02@aol.com

Marianne Maurin

März-April 2009

 

mariannemaurin@hotmail.com

Tobias Mörk

April 2009

 

tobiasmoerk@gmx.de

Yannick Rabow

März 2009

 

yannick.rabow@b2bservices.de

Annette Gabli

August-September 2009

 

 

Mirko Rosenberger

August-September 2009

 

 

 

 

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